In der Weihnachtszeit ist vieles anders. Gefühlt wird jedes Wochenende gebacken, überall werden Kerzen angezündet, manch einer setzt noch einen drauf und zündet ein Räucherkegel an: Alles wird getan, um eine weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen. Darüber hinaus setzen nicht nur die Innenstädte auf eine einladende Weihnachtsbeleuchtung, sondern auch Privathaushalte wollen innerhalb ihrer eigenen vier Wände diese spezielle Wohlfühlatmosphäre schaffen. Durch die kürzeren Sonnenstunden verbrauchen wir im allgemeinen mehr Strom in den Wintermonaten. Einige Tipps zum Stromsparen in der dunklen Jahreszeit gab es bereits hier zu lesen. Dieses Mal wollen wir euch einige Tipps für die Weihnachtszeit mit auf den Weg geben.

In der Weihnachtsbäckerei

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Spätestens wenn sich der Geruch von frisch gebackenen Plätzchen im Haus verteilt, ist die Vorweihnachtszeit eingeläutet. Gebäck wird in dieser Zeit in privater Massenproduktion hergestellt. Damit der Backofen nicht das gesamte Weihnachtsgeld verheizt, helfen ein paar einfache Tricks. Beim Plätzchenbacken wird oft in unregelmäßigen Abständen ein neues Blech in den Ofen geschoben. Um unnötige Wärmeentweichung zu vermeiden: mehrere Bleche gemeinsam und ohne Vorheizen in den Ofen. Für alle nicht genutzten Bleche gilt rausholen und zur Seite legen, da diese nur unnötig aufgeheizt werden und somit Energie verschwenden. Ist das Gebäck so gut wie fertig, kann der Ofen bereits ausgeschaltet werden. Denn bei geschlossener Tür lässt sich die Restwärme optimal für die letzten Minuten nutzen.

Beleuchtung zur Weihnachtszeit

Nicht nur der Weihnachtsbaum leuchtet zur Weihnachtszeit. Neben Lichterketten und ähnlichem ist der Trend zur eigenen Außenbeleuchtung aus den USA nach Deutschland übergegangen. Mehr und mehr Häuser oder Balkone erleuchten die dunklen Abendstunden in deutschen Straßen.

Lichterketten am Weihnachtsbaum

Ein Weihnachtsbaum ist für viele ein Muss und deswegen wird er meist pompös mit diversem Schmuck und Lichterketten behängt. Am effizientesten sind LED-Lichterketten. Wer also noch ein Überbleibsel aus vergangener Zeit hat – die guten alten Glühbirnen – sollte dieses Jahr vielleicht einmal die Investition in eine neue wagen. Der gesparte Strom zeigt sich schließlich auch auf der nächsten Rechnung.  Die beste Lösung sind noch immer Kerzen am Baum, allerdings stellen diese beim Weihnachtsfest mit den Kindern eine höhere Gefahr dar.

Lichter, Lichter überall

Auch Lichterketten und -bögen an Fenstern sind deutlich günstiger im Betrieb, wenn sie mit stromsparenden LEDs betrieben werden. Strom benötigen vor allem auch die steigende Anzahl von Außenbeleuchtungen an Häusern zur Weihnachtszeit. Insbesondere aus Lichtschläuchen bestehende Figuren verbrauchen deutlich mehr Energie als Lichterketten aus LEDs. Neben der Eignung für den Außenbereich ist der Griff zu einer Solarlichterkette auch keine schlechte Investition.

Für alle Lichtelemente während der Weihnachtszeit ist ein Tipp vielleicht der wichtigste: Zeitschaltuhren für den Außenbereich, damit das Ausschalten nicht doch mal über Nacht vergessen wird. Aber auch für den Weihnachtsbaum oder die Fensterbeleuchtung kann sich die Installation lohnen. Denn wie schnell verlässt man in Eile das Haus, ohne den Lichterbogen aus der Steckdose zu ziehen?

Wir wünschen eine effiziente Vorweihnachtszeit

Mit diesen Tipps lässt sich der eine oder andere Euro sparen, der dann in ein Weihnachtsgeschenk investiert werden kann. Ein letzter Tipp: Setzt euch doch einmal gemeinsam vor den Fernseher und schaut einen der Weihnachtsklassiker. So verbringt ihr nicht nur gemeinsam Zeit, sondern nutzt auch nur ein elektronisches Gerät zur gleichen Zeit (Finger weg vom Handy). In diesem Sinne: Angenehme Adventszeit.