Strom ist da, kommt aus der Steckdose, aber kaum jemand beschäftigt sich mit ihm. Bereits in unserem shine-3-Punkte-Plan haben wir thematisiert, dass die meisten Menschen keinen Bezug zu Strom haben und ihn für selbstverständlich nehmen.

Um unabhängig zu werden, müssen wir das Bewusstsein für Strom schärfen

Umso wichtiger ist es für das Gelingen der Energiewende, dass wir uns bewusstwerden, wann wir Strom verbrauchen und wie viel. Auch für Photovoltaikbesitzer, die Strom sogar selbst erzeugen, bleibt Strom oft nur etwas, durch das sie Geld sparen oder durch Einspeisung ins Netz erhalten. Zwei der häufigsten Motivationen für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage sind der Beitrag zur Energiewende und die Rendite. Das Produkt Strom wird dabei eher zur Nebensache. Dabei kann eine gute Visualisierung das Bewusstsein für den Verbrauch und insbesondere für den Wert des Produktes steigern. Denn seien wir mal ehrlich – wer weiß aus dem Stand, wie viel Strom der Fernseher verbraucht?

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Strom ist ein ziemlich unattraktives Produkt

Strom ist eben kein Auto, schöne Kleidung oder eine Pflanze. Wir können ihm bei seiner Entstehung weder zusehen, noch können wir ihn physisch nutzen. Wir brauchen Strom, um andere Dinge zu benutzen, nehmen ihn selbst aber kaum war. Als Besitzer einer Photovoltaikanlage sieht man zwar am Zählerstand, dass Strom produziert wird, aber man kann sich den Ertrag schlecht erschließen, wie es beispielsweise beim Apfelbaum der Fall wäre.

Als Voraussetzung für ein geschärftes Bewusstsein von Strom sollten Möglichkeiten einer Visualisierung der Energieströme bei PV-Besitzern in Betracht gezogen werden. Bereits Daten über Produktion, Verbrauch, Netzbezug und Einspeisung geben einen guten Überblick und verschaffen Klarheit. So kann man täglich mit einem Blick erfahren, was die Solarmodule auf dem Dach leisten. Da viele Systeme, wie auch der shine Energiemanager, sogar in Echtzeit die Daten als Visualisierung wiedergeben, ist man immer auf dem neusten Stand.

PV-Visualisierung nutzen

Vielen ist der tatsächliche Nutzen einer Visualisierung nicht bewusst. So lässt sich neben den aktuellen Daten und Kurvenverläufen noch viel mehr ablesen. Unterschätzt wird insbesondere die langfristige Erkennung von Fehlern bei der Stromproduktion. Ist die Anlage verschmutzt? Sind einige Module verdreckt oder zu welcher Tageszeit tritt eine Verschattung zum Beispiel durch einen Baum auf? Solche und ähnliche Szenarien lassen sich mit der PV-Visualisierung erkennen. Wie genau das geht und welche Daten dafür notwendig sind, erfahrt ihr in einem weiteren Beitrag.