Hauptsächlich beschäftigen wir uns hier bei shine mit Energiethemen, denn das ist schließlich, was wir euch anbieten. Darüber hinaus machen wir uns aber natürlich auch Gedanken über weitere Themengebiete, die unsere Umwelt und das Klima betreffen. So auch der hohe Plastikverbrauch in unserer heutigen Gesellschaft. Einfluss darauf nimmt auch der Verbrauch von PET-Einwegflaschen – insbesondere als Sixpack für Wasser beim Discounter. Bereits seit einiger Zeit besitzt deswegen jeder shine Mitarbeiter eine knallgrüne Trinkflasche, die er sich mit feinstem Essener Leitungswasser auffüllen kann.

Das Märchen vom Pfand

Zunächst weckt der Pfand von 25 Cent den Anschein, als würde mit der Rückgabe einer Einwegflasche die Umwelt geschont und die Flasche recyclt. Grundsätzlich stimmt es, dass das Plastik wiederverwendet wird, allerdings nur unter hohem Energie- und Ressourcenaufwand. Der Fußabdruck einer Einwegflasche ist also schlechter, als es auf den ersten Blick scheint. Das Pfand wurde ursprünglich eingeführt, um das wertvolle Plastik besser wiederverwerten zu können. Zuvor landeten sie in der Gelben Tonne. Grundsätzlich gilt laut der Deutschen Verpackungsverordnung jede Getränkeverpackung aus Plastik, Glas oder Alu als „ökologisch unvorteilhaft“ und wird deswegen verpflichtend mit 25 Cent Pfand belegt.

Plastikflaschen

Warum PET-Flaschen so attraktiv sind

Der aus Verbrauchersicht offensichtlichste Grund für Einwegflaschen ist wohl ihr geringes Gewicht. Im Gegensatz zu einem Kasten mit Mehrwegflaschen lassen sie sich deutlich leichter transportieren. Aber auch Händler haben ihren Vorteil an den Einwegflaschen: Sie sparen die Lagerfläche für Mehrwegpfand und können das gesammelte Plastik für 400-500 € je Tonne verkaufen.

Absurd ist auch, wie das Erneuerbare Energien Gesetz dem Einsatz von Einwegflaschen zusätzlich in die Hände spielt. Jeder Privathaushalt und jede Firma muss eine EEG-Umlage auf seinen Strombezug zahlen. Ausgenommen sind energieintensive Unternehmen – um sie im internationalen Wettbewerb nicht schlechter zu stellen. Das Recycling von PET-Flaschen wird von der EEG-Umlage aufgrund seiner Energieintensivität also nicht belastet.

Kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken?

Immer noch glauben viele Menschen, dass Leitungswasser ungesünder ist, als solches das abgepackt im Supermarkt zu kaufen ist. Zumindest ungesund oder schlechter kontrolliert ist es in jedem Fall nicht

„Wasserversorger müssen ihr Wasser regelmäßig untersuchen. Im Hinblick auf Keime gilt das für große Betriebe mehrmals täglich. Somit ist es das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. […] Für Wasser aus der Leitung gelten deutlich mehr Vorschriften als für Mineralwasser: etwa Grenzwerte für Pestizide und Uran.“
Stiftung Warentest 08/2016

Auch wenn wir mit unseren grünen shine Trinkflaschen nur einen kleinen Beitrag zur Verringerung des Plastikabfalls leisten, wollten wir dies mit euch teilen. Trinkt ihr Leitungswasser?